Da sie einen Bau benötigten, der für die Unterbringung einer kleinen ARMEE geeignet sein sollte, und da die Schlösser, die die Familie in diesem Gebiet bereits besaß, wohl zu Wohnzwecken geeignet waren, aber wenig Schutz boten, war Serralunga eine voraussehbare optimale Lösung, da dieser Ort schon allein dank seiner geographischen Lage einen guten Schutz garantierte. Die Position der Burg sollte außerdem die Übermittlung von Sichtzeichen zu den umliegenden Schlössern ermöglichen. Im Jahr 1340 gelangte Pietrino Falletti in den Besitz des LEHENS von Serralunga des Marchesen von SALUZZO und beauftragte schließlich den Bau der Burg. Man weiß nicht genau, wer das Projekt erstellte und ausführte, ebenso wie es unklar ist, in welchem Jahr genau der Bau vollendet wurde. Die FESTUNG beeindruckt den Betrachter sofort aufgrund ihrer schlanken Linie und der emporstrebenden Architektur der gotischen Bauweise. Zwei Türme kennzeichnen die Burg, die in der Umgebung das einzige Beispiel eines Festungsbaus darstellt. Sie erinnert an die französischen „DONJON“, und in Anbetracht der häufigen Begegnungen zwischen den Fallettis und den Franzosen ist es nicht ausgeschlossen, dass sie von einem französischen Architekten entworfen und errichtet wurde.